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Alternative Therapieansätze bei depressiven Erkrankungen

Heute ist ein grauer Tag, der sich wunderbar eignet um in der Vergangenheit zu schwelgen. Ich denke heute an die Zeit zurück in der es nur triste Tage bei meiner Mum gab. Sie 24 Stunden des Tages auf dem Sofa verbrachte, Zigarettendunst in der Luft, Dunkelheit im Wohnzimmer trotz strahlend blauem Himmel und ich doch so gern was unternommen hätte, damit es ihr besser ging. Es gab keinen Antrieb für Aktivitäten oder Hilfeannahme in irgendeiner Form. Zwingen kann man sie nicht, da muss schon Gefahr für eigene Gesundheit oder anderer bestehen. Also keine Klinik, keine Medikamente, keine Hilfe, kein Lichtblick……..

Wieso sah ich nur in der Klinik und der Medikamenteneinnahme den Ausweg? Wieso lag die Lösung bei den Ärzten im weißen Kittel? Weil ich es damals nicht anders wusste? Wieso habe ich mich nicht mit den vielen anderen Methoden auseinandergesetzt, die es da noch so gab oder mittlerweile gibt? Natürliche Methoden, welche die Sinne ansprechen, damit sie sich wieder mit der Umwelt verbunden fühlt und das Leben spürt. Hätte ich mit Super-Foods oder grünen Smoothies bei meiner Mutter was verändern können? Wäre sie zu mehr Lebensenergie gekommen durch Wildkräuter? Hätte sie sich womöglich gesund essen oder riechen können?

Da mir das Thema sehr am Herzen liegt und ich die natürlichen Wege so spannend finde möchte ich eine kleine Auflistung wiedergeben um euch auf andere Ideen zu bringen….. aber bitte immer im Hinterkopf haben, dass ich keine Heilversprechungen von abgeben kann, nur Impulse!

BEWEGUNG

Zahlreiche Studien legen nahe, dass Bewegung an der frischen Luft bzw. ein leichtes sportliches Training depressive Symptome um bis zu 80% senken kann. Die Studien zeigen außerdem, dass Bewegungstherapie mit der geringsten Rückfallquote einhergeht. Wie und auf welche Weise Sport den Serotoninspiegel (Botenstoffe) hochtreibt kann wissenschaftlich noch nicht erklärt werden. Wissenschaftlich anerkannt ist bisher nur, dass es zu einer Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen) kommt.

Ein anderer Ansatz, den ich unter der Bewegungstherapie erwähnen möchte ist das Laufen über den Vorderfuß. Dr. med. Hans-Peter Greb zitiert gerne eine Studie in der Patienten einer psychischen Klinik durch häufiges „Treppenlaufen“, wo man sich ja nur auf dem Vorderfuß abrollt (Ballengang), psychische Symptome reduzieren konnten. Er prägte den Begriff GODO – „Laufen mit dem Herzen“ und zeigt noch viele andere gesundheitliche Vorteile auf. (Go – engl. gehen/ Do – asiat. der Weg)

Ich selbst halte in diesem Zusammenhang auch TANZEN für sehr erfolgsversprechend, denn ich bin leidenschaftliche Salsa-Tänzerin und fühle nach einem Tanzabend mit Leib und Seele den Euphorie-Anstieg. Ich mag es zu spüren, wie meine zwei Gehirnhälften sich drum reißen die neu erlernten Schrittkombinationen abzuspeichern.

Und Tanzen wir nicht alle über den Vorderfuß?

AUGEN

Ganz spannend finde ich den Ansatz über geführte Augenbewegungen traumatische Erlebnisse, die mit negativen Emotionen oder Missempfindungen gekoppelt sind aus dem unterbewussten Netz zu lösen und ins Bewusstsein zu integrieren. Klingt dem Hypnose-Prinzip ähnlich, ist aber damit nicht zu verwechseln. Durch eine bilaterale Stimulation, sprich hin und her bewegen der Augen auf einer horizontalen Linie können traumatische Blockaden gelöst werden. Traumas, die psychisch belastend sind werden mit Hilfe des Therapeuten aufgearbeitet und der Betroffene kann seine Assoziationen umpolen bzw. „mit anderen Augen wahrnehmen“. Leidensdruck und depressive Stimmungen des Traumas werden in positive Synergien umgewandelt und es kann eine mentale Stärke aufgebaut werden, ohne das Erlebnis/ Trauma zu löschen. Es ist eine relativ schnelle Methode, die oft nur einer kleinen Anamnese bedarf. Diese neuartige Psycho-Therapiemethode ist seit 1991 in Deutschland unter dem Name „EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ bekannt. Zahlreiche zertifizierte Therapeuten sind im Internet zu finden und als wissenschaftlich anerkannte Therapie findet die Methode auch Anwendung bei Depressionen und psychophysischen Erschöpfungssyndromen. Informiert euch bitte unter:      www.emdria.de

HYPNOSE

Auch die Hypnosetherapie ist eine natürliche Methode, die wissenschaftlich anerkannt ist um depressive Stimmungen zu therapieren. Mit Hilfe ausgebildeter und zertifizierter Therapeuten werden Bewusstseinszustände oder auch Entspannungsebenen aktiviert. Das bewusste Auseinandersetzen und Integrieren der Gefühle, positiv wie negativ, ist dabei sehr förderlich. Der Behandlungserfolg ist hier natürlich auch von der Motivation des Betroffenen, dem Verfahren und einer guten Diagnostik abhängig.

TCM (Medizinische Heilpilze)

Auch in der Traditionellen chinesischen Medizin werden wir auf der Suche nach einer natürlichen Therapiemethode fündig. Nach der TCM hat die Depression ihre Ursache in einem Leber- und Qi-Stau. Das Qi – „die universelle Lebensenergie“ kann bei depressiven Erkrankungen nicht mehr ungehindert und frei fließen, wofür die Leber zuständig wäre. Dieser Stau kann durch verdrängte, aufgestaute Wut oder andere negative Gedanken, mit denen sich Betroffene über einen langen Zeitraum plagen entstehen. Die Yin-Yang-Balance gerät aus dem Gleichgewicht (Yang im Übermaß und Yin im Mangel), begleitet mit Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Beklemmungsgefühle oder Übelkeit.

Die heilende Wirkung der Heilpilze ist in Asien schon seit Jahrtausenden bekannt und verbreitet sich zunehmend auch bei uns. Im speziellen sind hier der Cordyceps und der Reishi zu erwähnen:

  • Für eine stärkende Wirkung auf körperlicher und psychischer Ebene ist der Cordyceps Er enthält die Vorstufe des Serotonis (Glückshormon), das Tryptophan und ist damit ausgleichend für den Hormonhaushalt. Lungen- und Nierenenergie sowie der Qi-Fluss werden angeregt, denn nach der TCM sind die Nieren der Sitz und Speicher unserer Lebensenergie (Yin-Speicher).
  • Zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens und einen besseren emotionalen Fluss kommt der Reishi zum Einsatz. Er reguliert das Stressempfinden, aufgestaute Wut, Aggressionen und kann Schmerzen lindern. Auf den Stoffwechsel hat er Einfluss und stärkt die Leberfunktion.

mehr Info´s unter:   www.heilenmitpilzen.de

LICHT

Wie wichtig das Licht für unsere Stimmung und Gemütslage ist weiß jeder, denn gerade in unseren Breiten sind wir Jahreszeitlichen Veränderungen wehrlos ausgesetzt und spüren wie uns die kurzen, lichtarmen Tage zu schaffen machen. Licht steuert unsere Innere Uhr der Hormonausschüttung, wobei das Cortisol (Stresshormon) und das Melatonin (Schlafhormon) die wichtigsten Hormone im Tag-Nacht-Rhythmus sind. Der richtige Melatonin- bzw. Cortisolspiegel bestimmen, ob wir einen erholsamen, regenerierenden oder unruhigen, ermüdenden Schlaf haben. Zu viel kurzwellige Strahlung (über elektronische Tablets/ Reader, Licht kaltweißer LED´s) oder kräftezerrender Sport in den Abendstunden treibt den Cortisolspiegel in die Höhe und vermindert die körperliche Regenerationsfähigkeit. Ein erhöhter Stresspegel bzw. ständiges Cortisolhoch über einen langen Zeitraum kann zum „Ausgebranntsein“ / Burn-Out führen.

Im anderen Fall kann ein zu wenig an Melatonin ebenfalls depressive Stimmungen hervorrufen. Das Melatonin ein körpereigenes Antioxidans spielt bei der Immunabwehr und bei Winterdepressionen eine große Rolle. Die Vorstufe ist unserer Serotonin, weshalb die Lichttherapie aufgrund einer Serotoninspiegelerhöhung wirkt, ähnlich der Bewegungstherapie. Also je mehr Licht, umso mehr Serotonin, umso mehr Melatonin, umso mehr regenerierenden, erholsamen Schlaf, bessere Immunabwehr und glücklichere Stimmung! Weshalb hier der Einsatz von Kaltlichtlampen, auch liebevoll Lichtduschen genannt zum Einsatz kommen kann. Für einen optimalen Effekt sollen diese Lampen in den Morgenstunden eingesetzt werden, um das Melatonin hochzutreiben. Mittlerweile sind Lichtwecker auf dem Markt erhältlich, die den Schlafbereich beim morgendlichen Erwachen langsam aber stetig, wie bei einem Sonnenaufgang erhellen und man auf natürliche Weise sanft erwacht ohne dass ein Weckergeläut einem aus dem Schlaf reißt.

Es ist wirklich sehr komplex wie man seinen Hormonhaushalt unbewusst schädigen oder aber bewusst heilen kann. Wer hier unsicher ist, sollte sich stets in Fachmännische Hände begeben.

ERNÄHRUNG/ ENTGIFTUNG

Der Therapieansatz über Ernährung oder Entgiftung psychische Erkrankungen lindern zu können, ist sehr umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Trotzdem gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte und Erklärungsansätze die für einen wirksamen Effekt sprechen. Denn mittlerweile ist bekannt, dass unser Darm – „Zentrum der Gesundheit und Immunabwehr“ und unser Gehirn „Zentrum der mentalen und psychischen Stärke“ über eine Nervenachse miteinander verbunden sind. Ein Zusammenhang lässt sich bei Reizdarm-Patienten zeigen, von denen circa 40% an Angsterkrankungen oder Depressionen leiden. Durch eine Genesung der Darmflora z.B. mit Probiotika zeigt sich parallel eine nervliche Beruhigung und Stressabbau.

Die Bedeutung der Darm-Hirn-Achse wird im „>Buch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders beschrieben das ich sehr empfehlen kann wenn man sich in das Thema Darm einlesen möchte. Es ist so spannend wie viele verschiedene Bakterienkulturen wir in uns tragen. Da gibt es so viele Gute, die der Gesundheit dienen und leider auch weniger Gute, die durch falsche Ernährung die Guten verdrängen.

Was kann ich Gutes tun für einen gesunden Darm?

  • Reduzieren von Fertigprodukten mit Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Emulgatoren, Konservierungsstoffen…..
  • Reduktion von Gluten (Weizen), Casein (Milch) und Zucker
  • Rohkostanteil in der Ernährung erhöhen (je höher der Rohkostanteil, umso stärker die reinigende und entschlackende Wirkung)
  • Regelmäßiges Reinigen des Darmes mit Einläufen (nach Belieben zu Hause oder Colon-Hydro-Therapie beim Heilpraktiker oder Naturheilkundearzt)
  • Probiotika in der Nahrung erhöhen durch fermentierte Nahrungsmittel (Sauerkraut, Brottrunk, selbst hergestellter Kombucha)

Den Körper über sanfte Methoden entgiften (Rohkost-Fasten, Saft-Fasten, Flor Essence Tee-Kur, Wildkräuteranteil in der Nahrung erhöhen, basische Langzeitbäder, …)

AROMA

Für die Anwendung ätherischer Öle (Aromatherapie) gibt es leider ebenfalls keine wissenschaftlichen Belege. Dass Reizwahrnehmungen über unser riechendes Sinnesorgan verschiedene Wirkungen auf Stimmungen und Befinden haben, wissen wir aber durch Selbsterfahrung. Es sollte sich hierbei um Wohlgerüche aus ätherischen Ölen handeln, die zu 100% aus biologisch reinen Pflanzen mit Hilfe schonender Destillierverfahren gewonnen werden. Bei psychischen Missstimmungen setzt man auf verschiedene Wirkungsweisen, je nachdem ob ich mich in einer psychischen „Hoch- oder Tiefphase“ befinde:

  • erheiternd, aufhellend, anregend
  • harmonisierend, beruhigend

Gern verwendete ätherische Öle bei depressiven Verstimmungen sind folgende:

Basilikum, Bergamotte, Germanium, Jasmin, Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei, Orange, Patchouli, Rose, Rosmarin, Römische Kamille, Sandelholz und Ylang-Ylang

Um die Umgebungsluft mit den Wohlgerüchen zu versetzen gibt es verschiedene Diffuser. Manche vernebeln elektrisch mit Wasser verdünnt, andere geben über Filterpapier die ätherischen Öle ab. Ebenso gibt es die Möglichkeit sich Badezusätze oder Aroma-Öle zum Einreiben herzustellen. Nachfolgend möchte ich Euch 3 Mischungsverhältnisse für den Diffuser mitgeben:

  • Depressive Stimmung: 1Tropfen Rosmarin + 3 Tropfen Lavendel
  • Unruhe & Schlaflosigkeit: 2Tr. Röm. Kamille + 2Tr. Lavendel + 3Tr. Orange
  • Lethargie & Antriebsschwäche: 2Tr. Bergamotte + 2Tr. Melisse + 2Tr. Rose

Wer mehr Informationen, Tipps oder Materialien zur Aromatherapie benötigt schreibt mir bitte. Ich selbst beziehe meine ätherischen Öle oder Kosmetikprodukte mit ätherischen Ölen von der Firma YoungLiving.       

Es gibt Duftkomposition, die bei depressiven Stimmungen oder Unruhe ausgleichend wirken können. Joy, zum Beispiel soll außergewöhnliche Energie, Lebensfreude, Kraft und Zuversicht bringen, Trauer und negative Gefühle sollen verarbeitet werden. Die Ölmischung besteht aus Bergamotte, Geranie, Jasmin, Röm. Kamille, Zitrone, Mandarine, Melisse, Rose, Rosenholz, Palmarosa und Ylang Ylang.

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Von | 2017-06-05T15:39:25+00:00 Januar 1st, 2016|Blog, Psyche, Therapie|

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Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....