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Denken optimieren durch Schulung unserer SINNE

Denken wir Gedanken? Wie viele Gedanken sind an einem Tag möglich? Was ist Denken? Ein Großteil unserer Gedanken wird oft nicht zu Ende gedacht, weil da schon der nächste kommt. Oft fühlen wir uns von unseren Gedanken verfolgt oder überfordert, zum Beispiel wenn wir schlafen wollen oder beim Meditieren. Gedanken kommen und gehen und das sollte in optimaler Weise in einem natürlichen Fluss geschehen. Doch wie genau funktioniert das DENKEN? Wie lautet die Definition zum DENKEN? Darüber philosophierte Ulrich Mohr auf dem 3. Lebensenergie-Kongress mit seinem Interviewer Helge ganz frei, einfach und doch genial. Ulrich Mohr geht Dingen gerne auf den Grund, er möchte die einfachste, grundlegendste Basis erkennen und auf simple Weise erklären. Er ist der Begründer von SYMPLONIK, der Wissenschaft der Einfachheit.

Es ist so genial und einfach, dass ich es euch teilen möchte. Ulrich Mohr zerlegt den Prozess des Denkens in drei einfache Schritte. Der erste Schritt ist das Registrieren oder Wahrnehmen, wobei natürlich maßgeblich unsere Sinne zum Einsatz kommen. Wir fühlen, sehen, schmecken oder riechen etwas, das die Basis bildet. Es ist wichtig diesen einfachen ersten Schritt sich sehr bewusst zumachen. Das simple daran ist, dass wir es teilweise völlig automatisiert, unbewusst, täglich und ständig ausführen. Allen voran unsere Kinder, denn diese nehmen ihre Umwelt ja noch sehr extrem mit allen Sinnen wahr. Sie stecken Spielzeug in den Mund, weil sie mit den feinfühligen Rezeptoren auf der Zunge Oberflächenstrukturen viel besser erfühlen können als mit den Sinnesrezeptoren in den Fingerspitzen der Haut, die sich erst viel später so fein ausbilden. Sie sind neugierig und wollen alles kosten und ausprobieren. Sie sind so offen und nehmen einfach alles auf.

Kognitiv ist die erste Lebensphase der Kinder durch das Nachahmungs- bzw. Kopierverhalten geprägt und das kindliche Denken beschränkt sich auch nur auf diese erste Stufe. Denn der zweite Schritt, Verbindungen herstellen bzw. kombinieren lernen Kinder erst in der nächsten Lebensphase, ganz individuell irgendwann zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr. Erst ab Schritt Nr. 2 werden Fragen gestellt, alles wird aufs Kleinste geprüft um Zusammenhänge zu erkennen. Im Schnitt gesehen ist das die Zeit in der die Kinder eingeschult kommen. Und tatsächlich zur staatlichen Schuluntersuchung des Jugendamtes werden Kinder darauf geprüft Zusammenhänge darzustellen oder eine Geschichte in ihrem richtigen chronologischen Ablauf zu sortieren. Dieser zweite Schritt ist der wichtigste von allen. Denn wenn man sich vorstellt, dass sich die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen nicht heraus bilden kann, wird das Kind ewig im Kopier- bzw. Nachahmungsmodus stecken bleiben, nie etwas hinterfragen und alles blind so weiter machen wie es vorgemacht wurde. Ulrich Mohr nennt diesen Zustand liebevoll und aufrüttelnd zugleich „der moderne Mensch“. Ich muss so schmunzeln und wöllte lachen, wenn es nicht so arg ernst wäre.

Der dritte und letzte Schritt des Denkens besteht nun darin, Bezug zu den Naturgesetzen herzustellen und die Anwendung auf andere Bereiche zu erschließen. Aus diesem letzten genialen Schritt heraus können Erfindungen entstehen, neue Erkenntnisse, Sichtweisen oder einfach nur Gedankengänge befriedigend zu Ende gedacht werden.

Um das Denken zu fördern oder anzuregen, ist es ratsam sich diese Schritte bewusst zu machen, sich Zeit nehmen für Gedankenhygiene und vor allem den 1. Schritt die Wahrnehmung schulen. Besinnt euch mal wieder auf eure Sinne, wie wäre es zum Beispiel in einem Dunkelrestaurant essen zu gehen oder nicht ständig seine Brille zu tragen. Gebt den Augen ruhig einen Spiel- bzw. Trainingsraum. Macht Augentraining, Sehübungen, fühlt mit euren Händen und eurer Haut. Achtet auf eure Gedanken, auf euer DENKEN. Wann und wo werden Glaubenssätze oder Muster ungefragt übernommen ohne sie für sich zu prüfen? Ist das Alles wahr, was in den Büchern geschrieben steht oder uns in der Schule laut Lehrplan eingetrichtert worden ist? Informieren uns Internet, Fernsehen und Zeitung wirklich objektiv, neutral ohne Interesse gewisser Lobbyisten? Willst du die Wahrheit wissen, deine eigene Wahrheit?

Sehr bemerkenswert erachte ich die Tatsachen der individuellen Entwicklung des zweiten Schrittes. Der angenommene Zeitraum vom 3. bis 10. Lebensjahr, in dem sich die Logik und das Kombinieren bei den Kindern entwickelt ist ein große Spannweite. Man stelle sich da mal ein Geschwisterpaar vor, vielleicht 5 und 8 Jahre. Ganz automatisch schieben wir dem älteren Kind immer die Verantwortung und angebliche Denkfähigkeiten zu. Wobei wir leider zu gerne vergessen, dass genau dieses Denken in zusammenhängender Weise noch gar nicht ausgebildet sein könnte nur weil es vielleicht bei dem jüngeren Kind schon so ist.

Mein Appell daher an alle Erwachsenen, die sich erwacht fühlen: Bitte vergleicht nicht die Kinder untereinander, jedes ist so individuell wie ein Schneekristall. Versucht nicht zu erziehen, sondern seid besonnen auf eine Beziehung. Lasst sie sein wie sie sind und nehmt sie an wie sie sind!

 

denker

 

„Auf seine eigene Art zu denken ist nicht selbstsüchtig.

Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht.

Oscar Wilde

Mein Buchtipp von Ulrich Mohr:

Von | 2017-03-27T10:08:00+00:00 Juni 1st, 2016|Blog, Fühlen, Riechen, Sehen, Sinne|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....