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Der Sinn des weinenden Himmels

RegenbogenSo ein Wetter hat mir gerade noch gefehlt“ „Bei dem Regen fällt unser Ausflug heute ins Wasser“   „Was für ein Mistwetter“   „Oh je wie schade, es regnet Bindfäden!“    …..

So oder so ähnlich konnte man heute die allgemeine Wetterlage beschreiben. Auch mir schossen solche Worte über die Lippen und im nächsten Moment hielt ich inne und fragte mich, wieso sich Menschen vom schlechten Wetter den Tag und ganz und gar die Laune verderben lassen. Ist es nicht so, dass wir die äußeren Umstände für unser Glück, Wohlbefinden oder Zufriedenheit verantwortlich machen? Wieso hat der Zustand des Wetters als ein Geschehen der Umwelt solch einen Einfluss auf uns. Was hat ein verregneter Tag mit feuchter, nasser Luft Gutes an sich???? Ich fragte mich, wo ist hier der SINN. Die Antwort liegt so nah, dass es einen die Nackenhaare aufstellt. Kann es sein, dass die Tränen des Himmels uns an unsere eigene Traurigkeit erinnern sollen? Bildlich gesehen ist das ein wunderschöner Vergleich, denn wie oft kommt es vor, dass wir Gefühle unterdrücken, wegschieben, nicht beachten, …… ? Ist es nicht so, dass wir eine heile Welt wollen in der es nur Sonnenschein bei 22°C gibt? Besonders das Gefühl der Trauer lässt sich recht einfach ausblenden: „Komm bleib stark, du heulst jetzt nicht! Was sollen die anderen von dir denken?“ „Du bist schon ein großes Mädchen, da weint man nicht mehr.“ „Ach nicht doch weinen, ein Indianer kennt keinen Schmerz.“

Fühlst du dich bei diesen Worten auch gerade in deine Vergangenheit bzw. Kindheit katapultiert, wo genau so oder so ähnliche Trauervermeidungsstrategien aufgefahren worden???? Wieso kann man Gefühle wie Trauer, Wut, Zorn, Trübsinn so schwer ertragen und mit ansehen? Es scheint als hätten eben solche Emotionen keine Daseinsberechtigung.

Das sehen Psychologen und Psychotherapeuten natürlich ganz anders. Im Hinblick auf unsere polarisierende Welt muss es neben der positiven Freude das negative Leiden geben. Nur durch den negativen Pol können wir den positiven Pol erfahren. Wie könnten wir wissen, wie schön sich Liebe und Freude anfühlen, wenn wir nicht das Gegenstück dazu kennen.

Wie intensiv könnte man die positiven Gefühle erleben, wenn man die negativen zuließe? Das Geheimnis der polaren Gefühlswelt liegt darin die Münze von vorn wie von hinten zu betrachten. Schiebst bzw. drängst du die unangenehmen Gefühle weg, entledigst du dich automatisch auch den positiven, guten Gefühlen. Erleben viele von uns vielleicht deswegen keine Lebensfreude mehr, weil sie ihre Trauer über Jahre hinweg immer nur ausgeblendet haben. Natürlich macht das keiner bewusst. Es wird dir in frühester Kindheit buchstäblich eingeimpft. Wie wäre es jedem Gefühl egal welcher Polarität einen Raum zu geben, es zuzulassen, es willkommen zu heißen und es anzunehmen???

Stellt euch folgendes Szenario vor: Flugangst!!! Anstatt in fremde Länder zu reisen, die Welt zu erkunden, wird man ausgebremst von einer „Flugangst“? Was könnte alles passieren? Hoch oben in der Luft? Oh je…

Nimm deine Angst, gib ihr einen Namen, umarme sie und kauf ihr einen Bikini. Heiße sie willkommen auf eurem Trip in die Südsee und räume ihr ein schönes Plätzchen im Koffer ein. Du wirst sehen, je mehr du deine Angst annehmen kannst, dich ihr stellst umso weniger bremst sie bzw. du dich aus. Umso mehr kannst du dein Leben und deinen Urlaub genießen. Du und dein Gefühl ihr seid eins.

So ähnlich habe ich mich heute meiner tief vergrabenen Traurigkeit gestellt. So wie der Himmel seinen Tränen freien Lauf lies, tat ich es ihm gleich. Ich spürte vorsichtig in mich hinein warum ich traurig bin und konnte viele verschiedene Ursachen erfühlen, auch einige älterer Herkunft. Während ich das Fühlen zu lies akzeptierte ich die Trauer und entledigte mich ihrer Energie.

Dieses Erlebnis war einmal mehr für mich der Beweis, dem Leben ein JA zu geben. Ja es hat einen Sinn, ja es ist für etwas gut, ja ich erkenne meine Chancen und Wege, ja ich liebe die Natur, ja ich liebe mich und ja ich liebe meine Emotionen. E-Motion ist eine „Energie-Bewegung“, ein Energiefluss durch mich durch! Ich möchte den Fluss nicht blockieren, sondern jede Form der Bewegung annehmen.

 

Nur wer mutig in die dunklen Regenwolken blickt,

sich traut sich von der Sonne abzuwenden,

der kann den Regenbogen erblicken.“

 

Mosofroh

Von | 2017-02-09T08:42:43+00:00 Oktober 15th, 2015|Blog, Emotionen, Psyche|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....