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Die magischen Pole – Innen und Außen

Psychisch kranke Menschen machen oft den Eindruck als, seien sie in einer anderen Welt. Sie reden über kleine Männchen hinten in der Ecke oder hören Stimmen aus anderen Galaxien über das Radio. Eine Nebenwirkung der nervenberuhigenden Medikamente? Oder leben sie in ihrer eigenen, inneren, chaotischen Welt?

Hast du dir schon einmal Gedanken über die magischen Pole – INNEN und AUSSEN – gemacht? Sie erklären so viel und können dir in unsicheren Lebenslagen Halt und Sicherheit geben. Wenn du vor einer Entscheidung stehst und dir wurde immer eingeredet du seist nicht entscheidungsfähig, dann hör in dich hinein, nutze die Stille, um tief in dir drin die Antwort auf deine Frage zu finden. Nur DU weißt die Lösung und kannst dich richtig entscheiden. Egal wie du und deine Innere Stimme ihr eure Wahl trefft, sie wird die richtige sein, denn du hast dir vertraut und auf dich gehört.

Zunächst musst du dir dieser zwei verschiedenen Welten bewusst werden:

Weißt du, ob du mehr in der Außenwelt oder mehr in der Innenwelt weilst? Kannst du spontan sagen aus welcher Welt du gerade Kraft schöpfst und deinen Lebensweg gestaltest?

Ich möchte dich zunächst auf ganz einfache Weise an diese Welten heran führen. Das einfachste Bild, so wie es auch in Waldorfschulen den Kindern zu Beginn der Formenlehre und der Buchstabenlehre gezeigt wird, ist folgendes:

  • Stell dir bitte ein gerade senkrechte Linie vor oder von mir aus auch den Buchstabe „I“. Diese Gerade steht für das „Innere“. Dem entgegen stellen wir uns nun eine gekrümmte Linie oder ein „C“ vor. Man spürt es regelrecht, wie sich das gekrümmte „C“ um einen herum schlängelt, quasi die Außenwelt spiegelt und die Linie, das ICH im Mittelpunkt steht.

Sich diese zwei Welten, mit Hilfe der geraden oder gekrümmten Linien vorzustellen ist nun die Basis, bevor wir zu weiteren Begrifflichkeiten übergehen. Am besten du schließt noch einmal kurz die Augen und fühlst dich als starke, gerade Linie, in sich selbst ruhend, still und leise, während um dich herum die gekrümmte Kurve, die Außenwelt ganz nah sein kann, aber auch ganz fern, wenn du magst. Diese Übung wird immer erfolgreicher werden, je ferner deine Umwelt rückt, denn umso tiefer kannst du IN dir und bei dir sein.

Wie würdest du nun das Innen und Außen definieren? Was für Begriffe fallen dir spontan ein?

Für mich definiert sich das INNERE über Worte wie Ich, Meditation, fühlen, mental, Selbstliebe, Psyche, Stille, Gefühle, Gedanken und das AUSSEN definiert sich über Worte wie Umwelt, Freunde, Erfolg, Status, Handeln, Familie, Medien, Unruhe, Aussehen/Optik. Die Grenze zwischen beiden Welten ist unser Körper, der mit seinen Sinnen in jede Richtung unterschiedlich gut Kontakt aufnehmen kann. Wo höre ich hin? Was sehe ich? Kann ich fühlen was richtig ist?

Viele Menschen haben die Fähigkeit in sich selbst zu ruhen, sich mit Gefühlen und inneren Wünschen auseinander zusetzen verloren. Unser Inneres wird derart stark von dem Außen überlagert, dass es scheint, als gäbe es nicht. Bestes Beispiel was ich hier immer gerne anführe ist, dass sich Menschen lieber mit Nachrichten die auf der Welt oder in ihrem Umfeld passieren beschäftigen, als mit sich selbst, ihren Gefühlen und Gedanken. Sich mit sich zu beschäftigen, mit sich selbst ins Gericht zu gehen ist unwahrscheinlich anstrengend und schwer. Eventuell muss man sich mit fehlerhaftem Verhalten, Kritik, unliebsame Vergangenheit oder schmerzhaften Erlebnissen auseinandersetzen. Da ist es ein Leichteres sich mit duseliger TV- oder Radiokost zu berauschen, in der Außenwelt nach Fehlern anderer zu schauen oder sich mit zu viel ungesunder Nahrung zu benebeln. Im Rauschzustand ohne Schmerz ist es einfach zu Funktionieren.

Ich selbst lebe in einem Umfeld, wo ich mehr Menschen sehe, die sich an der Außenwelt orientieren, sprich oberflächlich reden, nach dem Aussehen gehen, auf Statussymbole (Auto, Haus, Geld, Erfolg, ….) achten, sich mit anderen und deren Einstellungen vergleichen und leider nicht tief in sich drin nach ihren Träumen suchen. Kaum einer ist anders, keiner will aus dem Hamsterrad springen, das von der Außenwelt systematisch gesteuert wird. Mein Umfeld ist eine Horde ferngesteuerter Maschinen, Marionetten, die um zu funktionieren alles tun! Ich muss grinsen, denn diese Beschreibung erinnert mich auch an mich selbst. Der Anteil an Menschen, die dem System entspringen, wird in meinen Augen erst dann zunehmen, wenn ich selbst dem Hamsterrad entsprungen bin, mich auf meine Wünsche, Träume und Bedürfnisse völlig konzentriere. Denn hier wirkt das Gesetz der Resonanz.

Wir sehen das, was wir sind und was wir ausstrahlen!!! Wie innen, so außen……

Mittlerweile dreht sich mein Hamsterrad langsamer Und das nicht nur, weil ich im Babyurlaub bin, sondern weil ich mehr IN mir bin. Auf meine Gedanken, mein Fühlen, meine Bedürfnisse und meine Intuition achte!

 

 

„Wer nach außen schaut, träumt,

wer nach innen schaut, erwacht!“

– Carl Gustav Jung –

Mein Buchtipp für die Weihnachtszeit:

Morgen kommt ein neuer Himmel

ein Roman von Lori Nelson Spielman

Von | 2017-05-28T20:27:07+00:00 Dezember 1st, 2015|Blog, Emotionen, Psyche|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....