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Gastbeitrag: „Über Autoimmunerkrankungen und Darmbewusstsein“ von Erika West

Bei Autoimmunerkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Rheumatische Arthritis, Diabetes Typ I oder Guillain-Barré Syndrom greifen die Abwehrzellen des Immunsystems statt Krankheitserreger körpereigenes Gewebe an.

Laut Schulmedizin sind die Ursachen einer Autoimmunerkrankung noch weitestgehend unerforscht und gelten als unheilbar. Im günstigsten Fall kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Diesen Aussagen stehen zahlreiche Berichte von Betroffenen gegenüber, die eine Autoimmunerkrankung durch eine komplette Lebens- und Ernährungsumstellung in den Griff bzw. komplett symptomfrei geworden sind. 80 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm und dennoch wird eine Autoimmunerkrankung von Schulmedizinern kaum in Verbindung mit dem Zustand des Darms gebracht! Der menschliche Körper beherbergt um ein vielfaches mehr Bakterien als Körperzellen und die meisten davon befinden sich im Darm. Wir bestehen also zu einem großen Teil aus Bakterien und da liegt es  nahe, dass diese auch einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Wenn ein Darm durch schlechte Ernährung, zu viel Stress, Umweltgifte und Medikamente über Jahre belastetet wird, hat das große Auswirkungen. Die Darmzotten verkleben und verkümmern, Nährstoffe können nicht mehr aufgenommen werden und Entzündungen entstehen. Eine entzündete Darmschleimhaut wird durchlässig. Die minimalen Lücken, die dafür vorgesehen sind Nährstoffe in die Blutbahn zu transportieren vergrößern sich, so dass nun auch größere und unverdaute Eiweißmoleküle in die Blutbahn geraten und die zu Anfang beschriebene Abwehr gegen körpereigenes Gewebe zur Folge haben. Diese fehlgeleitete Immunreaktion ruft nicht nur Allergien, sondern auch Autoimmunerkrankungen hervor.
Es mag wie eine Fehlfunktion des Körpers erscheinen, aber ich persönlich bin davon überzeugt, dass der menschliche Körper eine bemerkenswert intelligente Kreation der Natur ist und die Natur macht keine Fehler, sie ist perfekt.

Wenn der Körper sich selbst angreift, dann hat es einen Grund. Unser Körper kommuniziert ständig mit uns und stößt oftmals auf „taube Ohren“. Unser Lebensstil, unsere Prägung und unsere Erziehung sehen es nicht vor im engen Kontakt mit dem eigenen Körper zu stehen. Wir sind es gewohnt rational aus dem Verstand heraus zu entscheiden und ignorieren die Botschaften, die uns unser Körper sendet oder haben bereits komplett die Verbindung zu unserem Körper verloren. Ist es da verwunderlich, dass es erst zu schwerwiegenden unübersehbaren Symptomen kommen muss, um uns endlich wach zu rütteln? Eine Autoimmunerkrankung kommt nicht zufällig von jetzt auf gleich. Unser Körper ist ein Meister der Kompensation. Es ist unglaublich was er alles wegstecken und über lange Zeit ertragen kann, angefangen bei Umweltbelastungen über ungesunde Ernährungsweisen bis hin zu fehlender Selbstliebe. Und wenn wir über lange Zeit nicht hinhören und hinsehen wollen, dann weiß der Körper sich nicht anders zu helfen als eine Reaktion zu zeigen, die nicht mehr ignoriert werden kann und zwingt uns damit uns endlich mit dem eigenen Körper und dessen bzw. unseren wahren Bedürfnissen auseinander zu setzen!

Unser Darm ist nicht nur Ausgangspunkt für alle möglichen Symptome die sich zeigen, sondern speichert auch all die Emotionen, die für uns unangenehm sind und mit denen wir uns nicht auseinandersetzten wollen. Wir können vielleicht unangenehme Dinge verdrängen und so tun als gäbe es sie nicht, aber irgendwann kann der Körper nicht mehr kompensieren und zwingt uns dazu, uns mit den Themen auseinander zu setzen, die wir lange Zeit ignoriert haben. Und natürlich ist es zunächst ein großer Schock auf derartige Weise konfrontiert zu werden, aber auf der anderen Seite ist es auch eine Chance sich und seinen Körper kennen und verstehen zu lernen. Das erfordert nicht nur Mut, sondern auch das Verständnis der Selbstverantwortung, die wir für alles haben was mit uns passiert. Der Körper ist dazu in der Lage sich selbst zu heilen. Alles was gekommen ist, kann auch wieder gehen… aber Grundvoraussetzung dafür ist es, aus der Opferrolle heraus zu kommen und die volle Verantwortung für sich und die eigene Gesundheit zu übernehmen. Niemand, kein Arzt, kein Therapeut, kein Heiler kann uns diese Verantwortung abnehmen.

Es liegt an uns, dies zu erkennen und danach zu handeln. Und da der Darm in so gut wie allen Fällen von Symptomen der Ausgangspunkt ist, macht es Sinn auch mal genau dorthin zu schauen. Denn wo Symptome sind, da sind auch Entzündungen und jede chronische Entzündung hat ihren Ursprung im Darm. Den letztlich müssen wir nicht nur die Nahrung verdauen, sondern alles was wir erleben, also alles was wir sehen, hören und fühlen…
In diesem Sinne, werde darmbewusst!

Alles Liebe Deine Erika

„Die im Zivilisationsdarm massenhaft erzeugten Stoffe sind so giftig, dass eine kleine Dosis davon genügt, um, in Form einer Injektion verabreicht, ein Versuchstier zu töten.“ 

 Dr. med. Erich Rauch

„Der Darm ist der Vater aller Trübsal.“

 Hippokrates

Mein Buchtipp:

„Darm mit Charme“ von Giulia Enders

Wenn Du Darmbewusster werden möchtest und neugierig auf Erika geworden bist, dann besuche sie gerne auch auf ernaehrenswert.de und darmbewusstwerden.de

Von | 2017-05-07T21:23:13+00:00 Mai 7th, 2017|Blog, Gastbeiträge|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....