Viele Menschen haben mit Sorgen zu kämpfen.

Die Gedanken kreisen um negative Ereignisse, sie sehen an jeder Ecke Gefahren und können sich nicht entspannen.

Ich kann das verstehen. Ich habe lange Zeit mit sozialen Ängsten (Link zu: https://kommunikation-lernen.de/angst-vor-menschen-ueberwinden/) zu kämpfen gehabt. Immer wenn ich mit Menschen zu tun hatte, habe ich mir große Sorgen gemacht…

  • etwas Falsches zu sagen und mich zu blamieren
  • andere Leute zu langweilen
  • Abgelehnt zu werden

… und deswegen konnte ich soziale Situationen nicht genießen. Dinge, die anderen Menschen Spaß gemacht haben, waren für mich purer Stress.

In diesem Artikel möchte ich dir die Schritte zeigen, mit denen ich diese Sorgen und Ängste losgeworden bin. Und zwar langfristig und nachhaltig – nicht nur für ein paar Minuten, bis das nächste Problem auftaucht!

Schritt 1: Ein bestärkendes Umfeld

Niemand ist eine isolierte Insel. Die Dinge, mit denen wir uns umgeben, formen uns. Das beinhaltet:

  • die Menschen, mit denen wir Zeit verbringen
  • die Beschäftigungen, mit denen wir unsere Zeit verbringen

Es gilt nicht nur „Du bist, was du isst“, sondern auch „Du bist, was du in dein Gehirn lässt“.

Wenn du täglich zwei Stunden Nachrichten liest, in denen es um Flugzeugabstürze und Terroranschläge geht, dann beeinflusst dich das extrem. Und wenn du viel Zeit mit Menschen verbringst, die sich auf Probleme und Gefahren konzentrieren, prägt das ebenfalls deine Wahrnehmung der Realität.

Überleg dir gut, welche Dinge und Menschen du in dein Leben lassen willst und halte dich daran!

Schritt 2: Eine gesunde, vitalisierende Ernährung

Dieser Schritt ist so ähnlich wie der erste. Nur diesmal auf materieller statt psychologischer Ebene.

Das was du konsumierst, prägt deine Welt. Das gilt auch fürs Essen!

Täglich Fertigessen, verarbeitete Produkte und Mengen an raffiniertem Zucker zu verschlingen, hat seinen Preis. Es kann dazu führen, dass du dich dauerhaft angespannt und unwohl fühlst. Diese Gefühle äußern sich dann auf mentaler Ebene häufig als Sorgen oder Ängste.

Die Alternative ist eine bewusste Ernährung. Achte darauf, genug reife Früchte, frisches Gemüse und Lebensmittel zu verzehren, um deinem Körper gute Voraussetzungen zu schaffen. Konsumiere keine Dinge, die dir Schaden zufügen.

Schritt 3: Lerne dich selbst besser kennen

Beobachte deine Gedanken und finde die Muster deiner Sorgen heraus.

  • Wann treten die Sorgen auf?
  • Vor welchem Ausgang fürchtest du dich?
  • Welche Angst liegt dem zu Grunde?
  • Wie schlimm wäre es wirklich, wenn dieser Ausgang eintritt?
  • Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario?

Je besser du deine Sorgen kennst und verstehst, desto leichter wird es dir fallen, sie loszulassen.

Schritt 4: Verdien dir die Veränderung

Dieser Schritt ist verdammt wichtig. Zum einen damit sich wirklich langfristig etwas ändert und zum anderen, damit du auch Stolz darauf sein kannst.

Es gibt keine Wunderpille oder magische Abkürzung!

Das „3-Minuten-Sixpack“ oder „Sorgenfrei mit dieser Tablette“ sind nur Marketing-Tricks. Echte Veränderung benötigt Arbeit und Zeit.

Aber lass dich davon nicht aufhalten. Komm in Bewegung und geh deinen Zielen entgegen. Sei liebevoll zu dir selbst. Kümmer dich um deinen Körper und deine Psyche und genieße den Weg.

Dabei wünsche ich dir viel Glück!

Liebe Grüße, Gustav