Melde Dich an und lass Dich inspirieren, von der Gesunden Psyche! Eine Meditation „Kontakt mit dem Inneren Kind aufnehmen“ schenke ich Dir!

Ja, ich möchte mehr erfahren!
Marketing by

Rezept des Monats: Roh-veganer Mohnkuchen

Teig für den Boden

– 70g Paranüsse oder Walnüsse

– 150g Datteln oder Feigen

– eine kleine Prise Salz

– ein wenig abgeriebene Orangenschale

⇒ Alles im Mixer zu einer leicht bröseligen und klebrigen Masse mixen, evtl. mit Schluck Wasser. Die Masse sollte zusammenhalten und nicht auseinanderfallen.

⇒ Den Teig gleichmäßig in eine Kuchenform (Ø 16cm) drücken. Ganz nach Belieben kannst Du sie mit Kokosöl einfetten oder mit ausgelegtem Backpapier arbeiten. Die kleine Kuchenform reicht völlig aus für kleine leckere Stückchen, die sehr nahrhaft und sättigend sind.

Mohn-Füllung

– 150 g eingeweichter Mohn

– 100g Agavendicksaft oder Apfeldicksaft

– 100g eingeweichte Cashews

– Saft einer halben Orange

– 70g Kokosmus oder Kokosöl

– 1TL abgeriebene Orangenschale

– 1 TL Vanille

⇒ der Mohn und die Cashewnüsse werden über Nacht in Wasser eingeweicht

⇒ Während Du den eingeweichten Mohn in einem Wäschenetz oder ganz feinmaschigem Sieb abseihst, kann das Kokosmus langsam und sanft auf dem Herd schmelzen.

⇒ Mohn, Orangensaft und Agavendicksaft im Mixer mixen und das geschmolzene Mus sowie die restlichen Zutaten auch hinzufügen. Es entsteht eine cremige Masse die sich ganz leicht auf dem teig verteilen lässt und im Gefrierschrank noch etwa 2 Stunden zum fest werden braucht.

⇒ Anschließend den Kuchen bitte im Kühlschrank aufbewahren.

Wissenswertes zum Nachdenken

– Warum das Einweichen von Nüssen Sinn macht?

Das Einweichen von Nüssen, Samen und Getreide ist sinnvoll, wenn man diese Lebensmittel öfter verwendet. Rohköstler lieben Nüsse als kleinen Snack und Hungerstiller für zwischendurch, so dass es gut ist wenn die Phytinsäure vor dem Essen unschädlich gemacht wird. Hülsenfrüchte, Getreide und Ölsaaten besitzen die Phytinsäure, für ihr Wachstum bzw. Phosphatspeicherung. Ohne Phosphat könnte ein Keimling nicht sprießen und zu einer Pflanze heranwachsen.

Im menschlichen Organismus bindet leider die Phytinsäure lebenswichtige Mineralien, wie Magnesium, Calcium, Eisen und Zink und macht diese unlöslich. Die Mineralien können somit nicht mehr vom Körper aufgenommen und verwertet werden, sondern werden ungenutzt ausgeschieden, so dass ein Mineralienmangel für den Körper entstehen kann. Zudem blockiert die Phytinsäure die Verdauungsenzyme, die wir zur Verdauung von Eiweiß benötigen. Dies passiert aber nur bei stetiger Zufuhr von sehr, sehr viel Phytinsäure. Wenn Du also nur ab und zu mal Nüsse im Kuchen nascht dann kann man auf das Einweichen auch verzichten.

Phytinsäure hat aber auch positive Eigenschaften, zum Beispiel eine antioxidative Wirkung, die vor Krebs schützen kann. Außerdem verzögert sie die Verdauung von Stärke was eine regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel hat. Und Phytinsäure verhindert einen Eisenüberschuss im Körper, was jedoch vernachlässigt werden kann, da die meisten eher einen Eisenmangel haben.

In mythischen Geschichten vieler Kulturen ist Mohn verankert. So soll der Gott des Schlafes der Göttin Demeter Samen des Schlafmohns gegen ihren Kummer gegeben haben, den sie dann im tiefen Traum verlor. Der Mohn ist aber auch eine der ältesten Arzneipflanzen.

Ritzt man die Samenkapseln an, tritt eine gummiartige Masse aus: das Opium. Seinetwegen ist der Anbau beziehungsweise die Pflanzung von Schlaf-Mohn in Deutschland verboten und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

Opium enthält verschiedene Alkaloide wie Morphin, Narcotin, Codein und Papaverin. Morphin hat eine entkrampfende und schmerzlindernde Wirkung und wird zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt. Es macht psychisch und physisch abhängig. Mohnsamen enthalten außergewöhnlich viel Kalzium und dazu B-Vitamine.

In der Küche werden Backmohn und Mohnöl verwendet. Österreich ist ein klassisches Anbaugebiet. Mohnsamen gibt es in diversen Farben: weißer, grauer, blauer und schwarzer Mohn. Meist wird Mohn in Süßspeisen verwendet, jedoch kann weißer Mohn wie Mehl genutzt werden. Die Hauptanbaugebiete des Speisemohns sind die Türkei, Tschechien, Ungarn sowie Indien und Australien.

Von | 2017-05-28T20:28:56+00:00 April 25th, 2017|Blog, Grünes Leben, Rezepte|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....