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Wie kann ich Ihnen helfen?

Heute habe ich mich gefragt, wieso es Menschen gibt, die gesund, glücklich und zufrieden mit und in ihrem Leben sind und im Gegensatz dazu die ewig Leidenden, die krank sind, unglücklich oder auf der ewigen Suche nach Befriedigung, Liebe, Anerkennung und Wohlbefinden!!!

Es muss da tief in uns drin eine Programmierung dafür geben. Ein Programm, das unsere Gedanken steuert und dementsprechend unsere Realität, unser Weltbild formt.

Denn wir wissen, unsere Gedanken kreieren unsere Welt.

Ich habe mich gefragt, ob es bei mir auch so eine Programmierung gibt, die ich erfahren und mitnehmen durfte. Welche Programmierung steuert bei mir einen großen Teil meiner Gedanken und Gefühle und bestimmt zum Teil mein Leben?

Es war die sensible Phase der Pubertät, da wo die Gehirnforschung die größte Neuroplastizität vermutet. Eine Phase, die geprägt ist von vielen spannenden Ereignissen, die du dein Leben nicht vergessen wirst. Erstes Verliebtsein, Wechselspiele zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, finden des eigenen Weges, große Welt erkunden, eigene Gefühle einordnen, Werte schaffen und und und. Genau in dieser Phase, wo meine Nervenfasern/ Neurone im Gehirn noch weich wie Kaugummi sind und sich festigen wollen, wollte ich helfen. Immer wieder wollte ich helfen. Es war im Sozialstaat der DDR sowieso sehr angesehen anderen zu helfen, in der Gemeinschaft zu denken und das eigene Ich in den Hintergrund zu stellen.

Hauptmotivation zur Hilfe war jedoch die Depression meiner Mutter, die sehr schleichend über viele Jahre hinweg kam, aber so einschneidend war, dass ich mich damit fast identifizierte, vielleicht auch infizierte. Mein Denken und mein Leben habe ich in dieser Zeit danach ausgerichtet. Ich wollte ihr aus ihrer „Krankheit“, ihrer Dunkelheit, Ihrer Hölle, ihrer Passivität, ihrem Leid helfen. Ich dachte es ist meine Pflicht als Tochter, der Mutter den Weg zum Glücklichsein und zur Gesundung zu zeigen.

Oh weja, ich weiß heute, dass es für mich und meine Schwester nicht zu schaffen war. Egal wie sehr wir uns aufopferten, egal welche tollen Ärzte und Therapien wir auftaten. Es lag nicht in unserer Macht.

Wenn ich heute in die Situation reinspüre und meine Traurigkeit wahrnehme, weiß ich dass es ein Gefühl der OHNmacht ist, ein Gefühl des Versagens, weil ich es nicht ändern konnte. Diese tiefe Traurigkeit, weil ich versagt habe, ließ mich fortan Berufe ergreifen oder Lebensumstände kreieren, in denen ich helfen durfte. Die Suche nach sozialen Berufen, der Drang depressiven oder wehleidigen Freundinnen helfen zu wollen entstand aus dieser Krise. Ich glaubte, ich könne nur glücklich werden, wenn ich es schaffe anderen zu helfen. Letzter großer Wunsch war, das Erlernen des Heilpraktikers, den ich bis jetzt noch nicht eingefädelt habe und nach jetzigem Wissen auch nicht weiter verfolgen werde.

Mein Mond im Sternzeichen Fisch lässt mich wunderbar in die Gefühle und Situationen von anderen Menschen einfühlen. Ich war so oft so betroffen und fast selbst krank, wenn mir jemand von seinem leidenden und schwermütigen Schicksal erzählte. Was das für grenzüberschreitende Folgen haben kann, erfuhr ich zunehmend durch meine große Tochter, die mir mein Helfersyndrom immer wieder spiegelt. Kinder, hochsensibel und einfühlend, spiegeln dir dein Leben! Ich war mir diesem Helfersyndrom zwar bewusst und erkannte auch, dass daraus die Motivation zu meiner Homepage www.diegesundepsyche.de entstanden ist, hatte aber lange Zeit Probleme es einzuordnen, anzunehmen und gleichzeitig auch loszulassen.

Es war ein langer Prozess und ist es immer noch, wobei mir die Affirmationen meiner Kinesiologin „Das Schicksal der anderen, ist nicht dein Schicksal. Ihre Gefühle sind nicht deine Gefühle.“ nochmal sehr weit die Augen geöffnet haben.

Bitte nicht falsch verstehen. Helfen ist etwas ganz wunderbares und wertvolles für unsere Welt. In meinen Augen gibt es zwei Arten von Helfen und sobald du spürst, dass sich dein Tun und dein Handeln nur noch danach ausrichtet oder du dein Glück nur zu finden wähnst, wenn du anderen helfen kannst glücklicher, gesünder und lebendiger zu werden, dann läuft da etwas schief. So wie bei mir. Denn ICH war ja gar nicht mehr da. Ich sah die anderen, fühlte die anderen, aber nicht mehr MICH. Ich stand ganz weit hinten in der Schlange. Meine eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte wurden unsichtbar und nicht mehr von mir wahrgenommen.

Heute weiß ich, dass dieses Helfersyndrom eine von mir selbst auferlegte Programmierung war, die ich nun endlich loslassen darf. Sie war in meinem Leben ein wichtiger Meilenstein. Durch das Hinterfragen und Reflektieren dieser Eigenheit beschäftigte ich mich mit mir selbst, sah hinter die Kulissen und verstand einmal mehr wie die Menschen untereinander verknotet sind. Ich möchte weiterhin helfen, Freunden beim Umzug die Kisten schleppen, ihre Kinder betreuen oder einer älteren Frau die Einkaufstasche tragen. Aber ich möchte mich nicht mehr vom Schicksal eines anderen abhängig machen. Wenn jemand unglücklich oder krank ist, ist es sein eigenes Schicksal und nicht meins.

Seitdem ich akzeptiere, dass jeder solange leiden darf, krank und unglücklich sein darf solange er es möchte und es für mich nichts zu tun gibt, geht es mir viel besser. Ich habe mein Glück darin gefunden, meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen.

Danke ihr lieben Menschen….

Sobald du für deine eigenen Bedürfnisse einstehst, Verantwortung übernimmst und dich wahrnimmst, bist du mitten im Prozess der SelbstVerwirklichung. Dein SELBST verwirklicht sich dabei ganz automatisch. Du bewegst dich auf dem Weg vom ICH zum WIR.

Diane und ich,  wollen in unserem Kongress „Verwirkliche Dein Selbst“ mit 24 inspirierenden Gesprächen beleuchten, wie wichtig es ist, für sich selbst zu sorgen.

Vom 20.6. bis 23.6.2017 schenken wir dir diese Gespräche und vielleicht ein neue Sicht der Dinge, die im stetigen Wandel sind.

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www.selbst-verwirklichung.com

Das Wesen „Menschheit“ setzt sich aus vielen kleinen Zellen zusammen, wo jede für sich selbst ein autonomes Kraftwerk hat, aber alle zusammen das Große Ganze bilden.

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Du willst was auf die Ohren?

Hier meine Sammlung von SeelenMelodien für Dich!

Von | 2017-10-12T21:58:10+00:00 Juni 13th, 2017|Blog, Emotionen, Familie, Psyche, Therapie|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....