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Worum sorgen sich deine Freunde und Verwandten am meisten? Oder die am häufigsten gestellten Fragen zur veganen Nahrungsumstellung?

  1. Wo bekommst du dein Eiweiß/ Proteine her?

Noch immer steckt in den Köpfen der Irrglaube fest, dass nur Milch bzw. Fleisch Eiweißlieferanten seien. Okay, der ein oder andere kann sich zwar vorstellen, dass auch frische Pflanzen Eiweißlieferanten sein können, verwirft die Idee aber recht schnell mit der Aussage: „So viel Salat kann man ja gar nicht essen, um die tägliche Eiweißmenge, die Ernährungstabelle XY vorschreibt zu bekommen.“ Da frage ich mich, wer hat solche tollen Tabellen/ Ernährungsnormen erstellt oder wie können die stärksten Tiere in der Wildnis (Gorillas, Elefanten) Muskeln aufbauen, wenn sie nur Blätter essen. Mittlerweile zeigen uns sehr viele Sportler, sogar Bodybuilder, dass mit einer veganen Kost kein Eiweißmangel entsteht und eine gehörige Portion Muskeln aufgebaut wird. Ein sehr beeindruckendes Beispiel ist Michael Griesmeier.

Ein Extremsportler und Weltrekordhalter, der sich seine Muskeln im Schlaf mit mentaler Muskelbildung und natürlichen Eiweißshakes/ Smoothies aufbaut. Lernt ihn kennen auf seiner Homepage www.michaelgriesmeier.de

Auch aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich auch nur Staunen, wie natürlich sich der Körper definiert. Solch einen Gewichtsverlust und gleichzeitigen Muskelaufbau bei roh-veganer Ernährung, habe ich selbst in Zeiten, in denen ich ins Fitnessstudio ging, mich aber „normal“ ernährte nicht erlebt. Glaubt mir, das ist echt der Wahnsinn! Der Sinn oder Unsinn von verarbeitetem, tierischem Eiweiß für unseren Körper wird sehr ausführlich im Buch „China Study“ von Campbell beschrieben. Ebenso muss man wissen, dass in der Rohkostküche zahlreiche Super Foods, Pseudogetreide, Nüsse oder gekeimte Sprossen zum Einsatz kommen die zum natürlichen Eiweißbedarf beitragen. Die Natürlichkeit ist hier von entscheidender Bedeutung, denn Forschungen von Professor Kollath zeigen, dass es nicht darauf ankommt ob das Eiweiß tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sei, sondern ob es nativ (natürlich/ lebendig) oder denaturiert (gekocht/ über 42° erhitzt) ist.

  1. Wo bekommst du dein Eisen her, wenn du kein Fleisch mehr isst?

Dass Eisen für die Gesundheit unseres Körpers sehr wichtig ist, muss nicht besonders erwähnt werden. Es ist an zahlreichen Vorgängen wie Sauerstofftransport, Immunabwehr, Hormonherstellung oder Enzymaktivierung beteiligt. Wir finden Eisen in Kürbiskernen, Sesam, Leinsamen, Algen, Hirse, grüner Buchweizen, Quinoa, Rote Beete, Rot- und Weißkohl, Pfirsiche, getrocknete Pilze, rote Früchte (Heidelbeeren, Pflaumen, Hagebutte…) und deren Blätter usw. Es kommt auf die richtige Kombination an. Da pflanzliche Lebensmittel dreiwertiges Eisen enthalten, das vom Körper nur bis zu etwa 20% aufgenommen werden kann, muss es mit Vitamin-C haltigen oder fermentierten Lebensmitteln kombiniert werden. Die Vitamin-C Aufnahme ist bei Rohkostfans jedoch ausreichend hoch.

  1. Wo bekommst du deine Vitamine, Mineralien und andere Spurenelemente her?

Bei dieser Frage muss ich innerlich immer am meisten schmunzeln. Denn wer einmal den Energieschub und die positiven Körpereffekte einer Rohkosternährung, sei es zeitweise durch Roh-Fasten oder Saft-Fasten erlebt hat, der weiß dass alle lebenswichtigen Elemente in lebender pflanzlicher Frischkost enthalten sind. Lebende grüne Nahrung enthält, vorausgesetzt es wuchs unter freiem Himmel, Lichtenergie in Form von Biophotonen. Leider wird uns genau dieser Aspekt „unter freiem Himmel“ zum Verhängnis da die Salatköpfe aus dem Supermarkt meist großen Gewächshäusern entstammen. In unseren Breiten ist im Winter Sonne leider Mangelware und eine Vitamin-D-Zufuhr sehr sinnvoll. Deswegen muss man fairer halber dazu sagen, dass bei einseitiger und unüberlegter Rohkosternährung durchaus Mangelerscheinungen auftreten können. Es gibt einige wichtige Grundlagen die man wissen muss, vor allem in Bezug auf Obst, dass nicht zu jeder Tageszeit und auch nur in Maßen verträglich ist. Es ist wichtig sich Wissen über die Wirkung und Verwendung von Wildkräutern oder die verschiedenen Pflanzenfamilien anzueignen. Man kann aus einer Pflanzenfamilie unterschiedliche Gemüsearten essen, glaubt abwechslungsreich zu sein und ernährt sich doch einseitig, da diese aller einer Familie angehören. Ein sehr schönes Buch zu diesem Thema schrieb Angelika Fischer „Alles Roh“. Es gibt anschaulich ein fundiertes Wissen zu den Pflanzen und Kräutern der Rohkostszene.

  1. Also ich könnte ja nicht auf Eier oder Milch verzichten. Wie machst du das nur?

Eine Ernährungsumstellung muss nicht dogmatisch aus irgendwelchen Regeln „Du darfst dies, du darfst dies nicht….“ bestehen. Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, kein Verzicht und soll völlig intuitiv und ungezwungen ablaufen. Nur wer will ist dazu eingeladen. Bei mir waren es die Bilder, die ich im Kopf hatte. Bilder von gequälten Tieren, zerschretterten Küken, lebensunwürdige Bodenhaltung auf engstem Raum, abgeschnittenen Schnäbel, überdimensionierte pralle entzündete Euter von Milchkühen, denen die Kälber genommen wurden, um nur noch Milch zu geben…… Der ethisch-moralische Aspekt wächst und gedeiht, wenn man sich damit beschäftigt. Aber völlig ohne Dogma.

„Nichts muss, alles kann!“

Sich an Weihnachten einen Gänsebraten gönnen oder zu Ostern nach erfolgreichem Eierauspusten ein tolles Kräuteromelette zu zaubern, kann man sich doch offen halten. Man überlegt, dann einfach bewusst, welche Gänsebrust darf es sein oder sind es die Eier aus der ökologischen Freilandhaltung? Wie viel tierisches Eiweiß will mein Körper?

Mit der Zeit lernst du neue Lebensmittel kennen, die beim Backen Alternativen zu Eiern sein können oder wie lecker die Haferflocken mit frischer Mandelmilch schmecken. Es kommt auf das Tun an! Die meisten, die ich kenne reden nur sehr gerne darüber, probieren aber selbst leider zu wenig aus. Kein Schmecken, kein Fühlen, kein Spüren, keine Wirkung, keine Erfahrung, keine Meinung! Das ist nicht schlimm, dann bleibt alles beim Alten, denn nichts funktioniert auf Zwang und Krampf.

  1. Und? Vermisst du schon irgendetwas?

Nein! Denn da es keine Regeln und Verbote gibt, es ist ja keine Diät, esse ich das wonach mir ist. Wie schon erwähnt, es wird von mir nicht als Verzichten empfunden, sondern eher sogar als GEWINN. Ohne Ernährungsumstellung, hätte ich nicht die neuen Lebensmittel wie Superfoods und Wildkräuter kennen gelernt. Es macht mir so großen Spaß Neues Exotisches zu genießen, mit meiner großen Tochter durch die Wiesen zu streifen und Taubnesselblüten zu naschen, ihr die wilde Möhre, Knoblauchrauke, Giersch uvm. zu zeigen. Es ist das alte Wissen von früher, das naturverbundene Wissen, das durch Industrialisierung, Alltagshektik und Arbeitsstress selbst aus den Köpfen unserer Großeltern verschwunden ist, das dich intuitiv handeln lässt. Du beschäftigst dich mit dem was du isst, was du bist und automatisch greifst du nach gewissen Nahrungsmitteln nicht mehr. Ich habe es so erlebt, dass ich nach einer Art Grundreinigung durch die Rohkosternährung eine viel bessere Körperwahrnehmung und Intuition bekommen habe. Alte Weisheiten wie zum Beispiel „Milch macht munter“ oder „dein täglich Brot“….. prallen an mir ab. Ich und mein Körper bin mir über die Folgen und Wirkung von versteckten Giftstoffen im Klaren und ich bin es mir wert diese zu vermeiden. Es ist eine mentale Veränderung, die im Vorfeld stattfindet und dich intuitiver und feinfühliger handeln lässt.


 

 

Meine Buchempfehlungen:

China Study: Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung

 

 

 

Das große Rohkost-Buch – AllesRoh Vitalkultur – Grundlagen und Praxisanleitungen für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung

Befreite Ernährung: Wie der Körper uns zeigt, welche Nahrung er wirklich für Gesundheit und Wohlbefinden braucht

„Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe“

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Von | 2017-02-28T21:46:06+00:00 März 1st, 2016|Blog, Ernährung, Grünes Leben, Lifestyle|

About the Author:

Die ernährungsbedingte Reinigung meines Körpers und meines Geistes weckte meine Innere Stimme wieder zum Leben. Klar und deutlich kann ich sie hören und möchte ihr hier Raum und Zeit schenken sich zu äußern. Wir alle wollen gesehen und gehört werden.....